Veranstaltungen

Montags 22:00 Uhr: tageins

Cocktail Lounge mit wechselnden Plattenlegern für nette Menschen ab 21 Jahren. Deko Owald & Ernesto. Eintritt frei.

Dienstags 21:00 Uhr: Jazz ohne Stress

Livemusik. Eintritt frei.

Mittwochs 21:00 Uhr: move to groove

Abtanzen mit DJ Jimmy, DJane Conny, DJ JoVibe oder DJ Adam. Eintritt frei.

März 2017

Mo, 06.03. 22:00 Uhr

Party

tageins

DJ: forhersake (is this darkness or the dawn, Innsbruck/Darmstadt)

Eintritt frei

Cocktail Lounge mit wechselnden Plattenlegern für nette Menschen ab 21 Jahren

Deko Owald & Ernesto.

Heute mit forhersake (is this darkness or the dawn, Innsbruck/Darmstadt)


Di, 07.03. 21:00 Uhr

Konzert

Florian Favre – solo piano

bei Jazz ohne Stress

Eintritt frei

Verglichen mit ihrer Größe und Einwohnerzahl bringt die Schweiz seit Jahren bemerkenswert viele Jazztalente hervor. Und nicht wenige der dortigen Musiker eröffnen dem Genre durch individuelle Ideen neue Perspektiven. Ideen, die ansehnliche oder wunderbare Blüten treiben können, weit von den amerikanischen Wurzeln entfernt. Florian Favre, 1986 in westschweizerischen Fribourg geboren, gehört zu diesen hellsichtigen Charakteren. Wie viele seiner Generation ist er offen für unterschiedliche Stile, weiß sie aber genau zu sortieren und pointiert zu verarbeiten. Favres variable Kompositionen mögen zuweilen Einflüsse von europäischer Klassik, Rock oder Elektronik ahnen lassen, finden letztlich aber immer zu einer individuellen Sprache. So wirkt seine Musik gleichermaßen fokussiert und einem Generationen übergreifenden Publikum zugewandt. Zumal der reflektierte Pianist und Komponist nicht im Elfenbeinturm sitzen mag. Die Kommunikation mit den Zuschauern ist ihm ebenso wichtig ist wie das intuitive Verständnis innerhalb der Band. Hier wie da entstehen eindrucksvolle Funkenflüge, ganz ohne vordergründige musikalische Zitate.

Favres Naturell neigt eher zu Humor als zu großen Gesten. In seiner Musik flirtet er gern mit Unvorhersehbarem, schätzt gegen den Strich gebürstetes. Tempi oder Rhythmen können unerwartet wechseln, während Favres rechte Hand hakenschlagend durch Oktaven springt. Am anderen, lyrisch-kontemplativen Ende des Spektrums finden sich fein ziselierte Passagen, in denen er subtil mit Klangfarben spielt. Unverkennbar legt Favre viel Wert auf eine durchdachte, stimmige Dramaturgie, die Intuition und Intellekt ausbalanciert. Schönheit lässt sich auch im Einfachen finden, meint er, solange es nicht naiv wird. Andererseits interessiert ihn Virtuosität nur, wenn sie etwas auszusagen vermag. „Ich kann als Komponist extrem komplexe Dinge zu Papier bringen“, sagt Favre, „aber sie ergeben keinen Sinn, wenn ich sie später beim Spielen nicht innerlich hören kann. Weil dann beim Improvisieren nichts entsteht.“

Mit acht Jahren begann Florian Favre, klassischen Klavierunterricht zu nehmen. Sein Vater war Komponist einer Blaskapelle, hatte aber mit Jazz nichts im Sinn und so entdeckte Favre erst als Zwölfjähriger Blues-Skalen, die ihn bald zum Jazz wechseln ließen. Mit 21 hatte er ein Diplom mit Auszeichnung des Konservatoriums Fribourg in der Tasche und wechselte nach Bern, um an der dortigen Hochschule der Künste weiter Jazzpiano sowie Komposition zu studieren. In dieser Zeit beschäftigte er sich auch wieder intensiv mit klassischer Musik. Heute sagt Favre, dass er sich in bestimmter Hinsicht Strawinsky und Ravel verbunden fühlt, „besonders ihrem Gespür für Klang.“ 2008 gründete Favre sein Quartett Help!, mit dem er alsbald erste Auszeichnungen erhielt und zwei Alben veröffentlichte. 2012 war er mit Stephan Eicher und dem Spoken Poetry-Künstler Kutti MC auf Tournee, mit letzterem arbeitet Favre bis heute. Zu seinen Kooperationspartnern gehören auch die Sängerinnen Ann Malcolm und Pamela Mendez, zudem komponiert er für das Fribourg Jazz Orchestra. 2012 gewann Favre die „International Jazzhaus Piano Competition“ in Freiburg im Breisgau. Nach Abschluss seines Masters (unter anderem bei Django Bates) hielt sich Favre eine Weile in New York auf. Sein Esprit beeindruckt selbst weit gereiste amerikanische Kollegen. So wurde Favre einmal von Joshua Redman auf die Bühne gebeten, nachdem der Schweizer das Konzert des Saxophon-Stars eröffnet hatte. Redmans öffentliches Lob würde wohl viele rot werden lassen: „He has something really, really special that blew us all away.”

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Sa, 11.03. 22:00 Uhr

Party

SchwuLesDance

Gay-Lesbian Party der Rosa Hilfe Freiburg

Eintritt 7,-/5,-

Gay-Lesbian Party der Rosa Hilfe Freiburg


Mo, 13.03. 22:00 Uhr

Party

tageins

DJ: com.ma (die nachtklingel)

Eintritt frei

Cocktail Lounge mit wechselnden Plattenlegern für nette Menschen ab 21 Jahren

Deko Owald & Ernesto.

Heute mit com.ma (die nachtklingel)


Di, 14.03. 21:00 Uhr

Konzert

AKKU Quintet

bei Jazz ohne Stress

Eintritt frei

Manuel Pasquinelli – drums, comp.

Michael Gilsenan – sax

Markus Ischer – guitar

Maja Nydegger – keys

Andi Schnellmann – bass

Sphärisch – atmosphärisch. Komplex und federleicht rollt, gleitet, hüpft und tanzt ihre Musik durch die Takte, schwingt sich auf in luftige Höhen und gleitet nieder in erdige Sphären, wo sie mit rollenden Bässen und messerscharfen Beats Anlauf für den nächsten Wachtraum nimmt.

Die Schweizer Band AKKU Quintet ist mit ihrem brandneuen dritten Album unterwegs.

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Sa, 18.03. 21:00 Uhr

Konzert

BAD’N’BLUE

Konzert der Rockband aus dem Schwarzwald

Eintritt 10,00 €

Einlass: 20:30 Uhr

BAD’N’BLUE [bähd en bluh] – Let the good times roll!

Druckvoller, handgemachter und gesangsbetonter Cover-Rock aus den 70er bis 90er Jahren, mit beliebten live dargebotenen Rock-Klassikern von Deep Purple, Rainbow, Led Zeppelin, Manfred Mann Earth Band, Uriah Heep, Whitesnake und vielen weiteren Ikonen der Rockgeschichte.

Bemy Bitzer – guitar

Reyner Linden – vox

Johannes Silberer (Johnny) – guitar

Axel Kübler – drums

Georg Seebacher – bass

Bernd Kanzinger – hammond & keys

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Mo, 20.03. 22:00 Uhr

Party

tageins

DJ: MYNY (solide)

Eintritt frei

Cocktail Lounge mit wechselnden Plattenlegern für nette Menschen ab 21 Jahren

Deko Owald & Ernesto.

Heute mit MYNY (solide)


Di, 21.03. 21:00 Uhr

Konzert

tonhaufen DELUXE

bei Jazz ohne Stress

Eintritt frei

Sebastian von Keler – tenorsax, sopransax

Simon Girard – posaune

Florian Möbes – guitar

Victor Rossé – bass

Fred Heisler – drums

Sebastian mag das Wort Jazz nicht so. Das wird von allen immer mit irgendwas aufgeladen und hat alle 10 Jahre eine andere Bedeutung, während doch ohnehin jeder sein eigenes Bild malt. Auch sonst passen Etiketten nicht so gut auf Musik – ist ja keine Marmelade.

Einiges von dem was in den 60er Jahren erfunden und dann Jazz genannt wurde mag Sebastian. Und ein bisschen Boom Bap, Barockmusik, Breakbeats, Neue Musik. Überhaupt Improvisation und auch so manches aus der populäreren Musik sagt ihm zu.

Zum Zweck in der musikalischen Landschaft die ein oder andere überraschende Erhebung zu errichten und e ektiver die Rosinen aus dem Teig der Klangwelt zu picken, hat Sebastian sich mit vier Gleichgesinnten zusammengeschlossen. Konstant sammeln die jungen Musiker Ideen; aus den besten werden Kompositionen entwickelt, zusammen klanglich realisiert und verdichtet. Das Resultat: ein Haufen feiner Töne, angereichert mit polyrhythmischen Grooves: Klangluxus für Hintern, Herz und Hirn. Die fünf Musiker glänzen durch eine packende Bühnenpräsenz, verstehen es, ihren Instrumenten geschmackvolle Klänge zu entlocken und nutzen Technik nicht als Blendwerk sondern um Geschichten zu erzählen.

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Do, 23.03. 20:00 Uhr

Konzert

Jazz-Ensemble Baden-Württemberg

THE DOORS – without words; im Rahmen des Landes Jazz Festivals Baden-Württemberg

Tickets nur an der Abendkasse 20,-/16,-

Einlass: 19:00

Peter Lehel – sax/woodwinds

Sebastian Nagler – sax/woodwinds

Thomas Siffling – trumpet

Uli Röser – trombone/tuba

Jo Bartmes – piano/keys

Jo Ambros – guitar

Dirk Blümlein – bass

Christian Huber – drums

The DOORS – Der emotionale, poetische, genreübergreifende und kompromisslose Sound dieser charismatischen Band prägte die Rockszene der 60er Jahre. Die Kompositionen um den Bandleader James Morrison begeistern die Menschen bereits seit mehr als 50 Jahren. Das Jazz Ensemble Baden Württemberg hat sich in diesem Jahr an eine neue Interpretation der eindrucksvollsten Werke der Rockband gewagt. Dabei ist das Programm „The DOORS – without words“ entstanden. Nach dem erfolgreichen und überregional wahrgenommenen Debütalbum Edition 13 des Jazz Ensembles Baden Württemberg geht es also mit einer grundlegenden Neuausrichtung in die nächste Runde. Für die Arrangements konnte der international renommierte und in Berlin lebende Arrangeur Nicolai Thärichen gewonnen werden. Die Besetzung wurde verändert und auf ein außergewöhnliches, rein instrumentales Oktett erweitert. Alle Mitglieder sind Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg. Das Kollektiv vertritt exemplarisch die gesamte Bandbreite der hiesigen Jazzszene. Lassen Sie sich davon überraschen, wie „Riders On The Storm“, „Light My Fire“,  „The End“ und weitere Klassiker des musikalischen Erbes der DOORS in einem jazzigen Gewand in ungewöhnlicher Besetzung klingen.

Jazz-Ensemble

Landes Jazz Festival

Organisation: Jazzkongress


Sa, 25.03. 19:00 Uhr

Konzert

SPH Bandcontest

1. Stadtfinale des Bandwettbewerbs

Eintritt 8,00 €

Erlebe die besten Newcomer-Bands des Landes!

Dich erwartet ein spannender Abend voller Live-Musik, sehenswerte Bands kämpfen um den Einzug in die nächste Runde.

Vote mit Deiner Stimme für die besten Bands des Abends und entscheide selbst, welche Bands du in der nächsten Runde wiedersehen willst. Das Gesamtergebnis setzt sich dabei aus 50% Jury- und 50% Publikumsstimmen zusammen.

Der SPH Bandcontest ist der größte Bandwettbewerb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Bands winken Preise im Gesamtwert von 100.000€, z. B. Musikvideos, CD-Produktionen, Tourneen, Festival-Auftritte, Workshops und Sachpreise unserer namhaften Partner (Bax-Shop, Musikmesse, Tunecore, Vision Ears, Shure, ENGL, Palmer uvm.)

SPH BANDCONTEST

Deine Stimme. Deine Musik.

Dieses Mal mit den bisherigen Gewinnerbands:

Among Raging Clouds
Every Given Sunday
Explain the Universe
In Control
Juliacoustic Duo
Pat West
The Weight & The Warmth
Vespiary

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Mo, 27.03. 22:00 Uhr

Party

tageins

DJ: Thomas Brand (Lovedancing, Karlsruhe)

Eintritt frei

Cocktail Lounge mit wechselnden Plattenlegern für nette Menschen ab 21 Jahren

Deko Owald & Ernesto.

Heute mit Thomas Brand (Lovedancing, Karlsruhe)


Di, 28.03. 21:00 Uhr

Konzert

FRAKTAL

bei Jazz ohne Stress

Eintritt frei

Jan Herzog – guitar, comp

Andrea Nydegger – vox

Christof Mahnig – trumpet

Tobias Pfister – tenorsax

Maja Nydegger – piano

Hannes Fankhauser – kontrabass

Ricardo Castillo – drums

„FRAKTAL“ ist ein Septett rund um den schweizer Jazzgitarristen Jan Herzog.
Fokus der Kompositionen ist immer das Spiel mit Form, Takt und Gestus, ohne sich einer Stilistik unterzuordnen oder die eigene Stimme zu vernachlässigen.
Die Musik des Ensembles wandert von dichten Geflechten zu intimen Solos und Duos, scheinbar einfachen harmonischen und rhythmischen Strukturen zu komplexen Grooves und Klangwelten.
Lange ausgeschriebene Passagen werden durch grosse Improvisationsformen kontrastiert.
So tangiert die Formation im Verlaufe eines Konzertes verschiedene musikalische Aggregatszustände kompositorisch wie auch improvisatorisch, im Kleinen wie auch im Grossen.
Was sich in den ersten Minuten als einfacher Song präsentiert, wird im Unterbau beleuchtet und zeigt sich im Verlauf des Stückes als mehrdimensionales Konstrukt ohne den Anschein der Einfachheit zu verlieren.
Die Suche nach persönlichem Ausdruck, wird zur kollektiven Reise in den musikalischen Mikrokosmos -und wieder zurück.

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Do, 30.03. 20:30 Uhr

Konzert

Matt Woosey & Band

Konzert des britischen Singer-Songwriters

Eintritt 10,00 €

Einlass: 19:30 Uhr

Matt Woosey ist im Kommen. Mit seiner achten Studio-CD, unter dem Titel “Desiderata”, stellt er die kühnste und progressivste Musik seiner Karriere zur Schau. Seine hochgefeierten Einzelauftritte flitzen zwischen Folk-, Roots- (also Wurzeln), Ambient- und Elektronik-Musik. Als Künstler legt er geschickt die Zwangsjacke der heutigen Musikindustrie ab, stellt sich als Bahnbrecher ohne Rückwärtsgang vor, und schleppt die akustische Gitarre mal jaulend mal schnurrend einer frischen Bedeutsamkeit entgegen. “Du darfst nicht aufhören, nach vorn zu streben”, sagt der Singer-Songwriter aus der englischen Malvern. “Wie John Martyn. Wie Robert Plant. Wie Radiohead…” .

Er hat bereits Aufsehen unter den Meinungsbildnern von BBC Radio bis Classic Rock erregt, und wappnet sich jetzt für eine Tour als Headliner durch Großbritannien und jenseits. Gerade jetzt schaut Matt nur nach vorne. Aber die besten Künstler haben immer was auf dem Buckel, und es ist nicht übertrieben, zu behaupten, daß wenn eine gestaltende Frühkarriere, geprägt von Leidenschaft, Mühseligkeit und Erlösung nicht wäre, so hätte “Desiderata” das Licht des Tages wohl gar nicht gesehen. “Wenn ich einen Blitzerfolg erlebt hätte, wäre ich heute mit Sicherheit nach irgendwelchen ekligen Drogen süchtig. Es ist wie alles Andere. Du mußt eine Lehrzeit absolvieren. Du mußt in Deine Kunst hineinwachsen.”

Spulen wir zurück zu den späten 1990-er Jahren, als der Sohn eines in Deutschland stationierten Ehepaars zur Pension in Bristol geschickt wurde. In seinem Gepäck befand sich ein Kassettenspieler der Einstiegsklasse und einige fragwürdigen Kassetten. Für ABBA und Simply Red hatte der junge Matt nicht viel übrig, aber von der aufgeputschten, ständig wandelnden Power-Blues der ersten und zweiten Alben von Led Zeppelin wurde er zutiefst gebannt. “Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich in die Musik verliebte”, meint er. “Wo ich wußte, daß sie mein Leben restlos prägen würde.”

Diese Vorliebe für Led Zeppelin dehnte sich auch schnell aus, umfaßte die Großen aus dem Blues-Rock, Rory Gallagher, Paul Kossoff und Peter Green. Tim Buckley und John Martyn durften auch nicht fehlen (“Ich habe es immer geliebt, wie sie ihre Stimme als Instrument benutzt haben.”) Bald reichte es nicht mehr aus, einfach passiv zuzuhören, und Matt schloß sich ebenso schnell wie richtungslos einer Reihe der Bands aus der Gegend an, eine davon war eine Thin Lizzy-Coverband. “Ich nahm Gitarrenunterricht auf der Schule, benutzte eine akustische Gitarre mit Nylonsaiten”, erinnert er sich. “Aber bei den Bands habe ich elektrisch gespielt, und manchmal im Background gesungen. Dann habe ich angefangen, meine eigenen Songs zu schreiben, was dazu führte, daß ich immer öfter allein bei Open-Mic-Sessions und Folk-Clubs auftrat.”

Die Weichen waren gesetzt, und Matt lernte schnell mit dem nackten Notwendigen, seinem halssengenden Kehlkopf und einer flüssigen Spielart, Alchemie zu erbringen, mit der er Scharen von Trunkenbolden oder einen Raum voll Passanten zähmte. “Wenn ich Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher oder Roy Buchanan elektrisch spielen höre”, räumt er ein, “kann ich nichts Weiteres dazu beitragen, weißt du? Für mich bringe ich meine größte Leistung, wenn ich eine akustische Gitarre auf erfinderische Art spiele, die sich wie von keinem Anderen gemacht wird. Ich mag sehr gern Sachen tun, die Anerkennung und Bewunderung erregen, aber schließlich geht es nur um die Songs.”

In der Tat, als er 2008 sein erstes Solo-Album aufnahm – selbst veröffentlicht und auf Gigs für ein Butterbrot verkauft – hatte Matt sein Ethos, um jeden Preis nur seine Songs zu singen, voll entwickelt. “Ich habe nie viele Covers live gesungen”, sagt er, “und meine Studio-Alben bestehen ausschließlich aus meinem Material. Als regelmäßig konzertierender Musikant hat das mir das Leben um das Zehnfache erschwert. Ich verdiene nicht annähernd das, was möglich wäre, wenn ich nur Covers abspielen würde.”

Der Preis dieser Integrität war ein zähes Ringen. Bei früheren Interviews hat Matt die Einsamkeit des immer reisenden Musikers offenherzig geschildert, und die Panikanfälle wenn man das Desinteresse und das mühselige Rackern der englischen Pub-Touren, bei denen das Publikum sich mehr für Sky Sport oder Karaoke interessiert, handfest zu spüren bekommt. Aber er hat standgehalten. “Ich habe in Golf-Clubs gespielt, ich habe auf Booten gespielt. Einmal habe ich gespielt, da fand in der Ecke eine Damen-Dessous-Party statt. Ich habe in Lokalen gespielt, wo mein Publikum der Barman war. Ich habe die Klo-Tour durch England hundertmal durchgemacht. Wenn es ein 8-Km Areal von England noch gibt, in dem ich nicht gespielt habe, würde es mich staunen. Ich habe die denkbar miesesten und die unsagbar besten Gigs erlebt.”

Mittlerweile ist Matts Kurs nach oben, in professioneller ebenso wie in persönlicher Hinsicht, nicht übersehbar. Im Jahre 2014 wurde sein eklektisches “Wildest Dreams” Studio-Album mit dem Kommentar “wie ein Hauch frischer Luft” durch Classic Rock bewertet, während mit “While the Cat’s Away” (als Live-Mitschnitt samt allen Schönheitsfehlern im Gallimaufry Veranstaltungsort, Bristol aufgenommen) seine Talente und seine dröhnende Präsenz als live-Performer auf berauschende Art konkretisiert sind. Auch jenseits der Rampenlichter hat er jetzt festen Boden gefunden. Vor Kurzem hat er geheiratet und ist Vater geworden. “Damals war es mir manchmal schwer, den Glauben zu bewahren”, erinnerte er sich später in The Blues Magazine an die schlechten alten Zeiten, “aber ich blicke jetzt gern darauf zurück. So verliere ich nie aus den Augen, wie wundervoll mein Leben heutzutage ist.”

Seiner wachsenden Fangemeinde – die trotz seiner jüngsten Entscheidung, sich der Social Medien zu entziehen immer größer wird – hat etwas wahrhaftig Besonderes gewittert. Und es hat sich auch so erwiesen, in der Form von “Desiderata”. Die neue CD wurde am 01. 04. unter dem RoBar Label herausgegeben. Matt hat und wird auch im Jahr 2016 intensiv touren, um sein neueste Schöpfung zu promoten. Es ist ein Album reich an Funken und Erfindung, das die 08/15-Scheiben des Rock-Mainstreams nachdrücklich in den Schatten stellt. “Es ist schwer zu sagen, was für eine Inspiration dahinter steckt”, sagt Matt. “Und ich kann Dir auch nicht sagen, welchen anderen Bands es ähnlich klingt. Im Grunde genommen ist es eigentlich nur Matt Woosey.”

Eins steht aber fest. Wenngleich der Titel und der ursprüngliche Grundgedanke von dem berühmten Prosagedicht von Max Ehrmann aus dem Jahr 1927 stammen, gehört die Weltanschauung mit ausdrucksstarker, von Klavier, Pedal Steel Gitarre, Kontrabaß und Elektronika begleiteter Musik, eindeutig Matt Woosey allein. “Desiderata” ist eine Einzelfertigung in einer Welt des Reizlosen – und ein Wegweiser, der vielleicht Aufschluss darüber gibt, wo dieser faszinierende Künstler als Nächstes hin will. “Manchmal werde ich nach einem Auftritt von Leuten angesprochen. Sie fragen, welches Album sich kaufen sollen. Ich empfehle immer das Letzte”, sagt er zum Schluß. “Ich habe echt Angst davor, mich zu widerholen. Meine Musik muß kreativ und authentisch sein. Sie muß immer nach vorn streben. Ich freue mich nur, wenn die Leute mich auf diesem Pfad ungeachtet seiner Zacken und Bögen begleiten. Und dieses Album liegt mir ganz besonders am Herzen…”.


Fr, 31.03. 19:00 Uhr

Konzert

SPH Bandcontest

Vorrunden Event des Bandwettbewerbs

Eintritt 7,00 €

Erlebe die besten Newcomer-Bands des Landes!

Dich erwartet ein spannender Abend voller Live-Musik, sehenswerte Bands kämpfen um den Einzug in die nächste Runde.

Vote mit Deiner Stimme für die besten Bands des Abends und entscheide selbst, welche Bands du in der nächsten Runde wiedersehen willst. Das Gesamtergebnis setzt sich dabei aus 50% Jury- und 50% Publikumsstimmen zusammen.

Der SPH Bandcontest ist der größte Bandwettbewerb in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Bands winken Preise im Gesamtwert von 100.000€, z. B. Musikvideos, CD-Produktionen, Tourneen, Festival-Auftritte, Workshops und Sachpreise unserer namhaften Partner (Bax-Shop, Musikmesse, Tunecore, Vision Ears, Shure, ENGL, Palmer uvm.)

SPH BANDCONTEST

Deine Stimme. Deine Musik.

heute mit den Bands:

Dodging Death

The Darvin Moon Sound

weitere Bands folgen

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